Was ist ein Geopark


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Die UNESCO Geoparke im Netzwerk des EGN/GGN, wie der Geopark „Erz der Alpen“ sind Gebiete außergewöhnlicher geologischer Besonderheiten von internationaler Bedeutung und ausgezeichnet durch eine große Geo-Vielfalt. Aber auch andere Disziplinen wie z. B. Botanik, Archäologie oder Kulturgeschichte spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Zusammenarbeit der UNESCO Geoparke mit den Universitäten ergibt immer wieder neue Erkenntnisse. Ein UNESCO Geopark ist kein Museum, er ist eine Natur-Erleben-Werkstätte, die vom Wissenschaftler bis zum interessierten Laien alle begeistert. Der wissenschaftliche Anspruch wird auf Schautafeln, Broschüren, Karten oder Büchern allgemein verständlich vermittelt. Erst dadurch beginnt ein Geopark zu leben.

Der UNESCO Geopark „Erz der Alpen“ lebt seit vielen Jahren die weltweite Geopark Idee, gemeinsam mit unseren Partnern in Deutschland, dem nationalen Geopark Inselsberg – Drei Gleichen in Thüringen und dem nationalen Geopark Porphyrland in Sachsen sowie den österreichischen UNESCO Geoparken „Karnische Alpen“, „Karawanken“ und „Eisenwurzen“. Die wichtigsten Aufgaben all dieser Geoparke bestehen im „Erhalt der Geopotenziale“, der „Stärkung der regionalen Entwicklung“ sowie der „Umweltbildung und Geotourismus“. Ein Geopark ist somit ein Prädikat und keine Schutzkategorie wie ein Nationalpark, Naturpark, geschützter Landschaftsteil oder Naturdenkmal. Er kann und soll natürlich solche Bestandsschutz-Elemente (Geotope) beinhalten, wie auch im UNESCO Geopark Erz der Alpen zu finden sind.