Geologie


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Der Großteil des Geoparks “Erz der Alpen” liegt in der Grauwackenzone, wo Gesteine des Paläozoikums mit reichen Erzeinlagerungen auftreten. Der nördliche Rand des Geoparks gehört zu den Nördlichen Kalkalpen, der südliche zu den Zentralalpen. Die bedeutendsten Gesteine der drei geologischen Einheiten sind Schiefer, Grauwacken, Phyllite, Kalke und Dolomite. Diese werden teils von quartären Ablagerungen des Salzachgletschers, wie Moräne oder Schottern überdeckt. Der reichhaltige morphologische Formenschatz umfasst Kalkwände eines ehemaligen Riffs, Wasserfälle, Quellen, Bergsturzgebiete, Erdpyramiden, Karseen, Rundhöcker etc. Neben diesen erdgeschichtlichen Besonderheiten ist es jedoch der prähistorische und historische Bergau, der dem Geopark seinen Stempel aufdrückt. Die Entdeckung von Kupfererz, aber auch Eisen und Gold bereits in der Bronzezeit machte diese Region zu einem der wichtigsten europäischen Bergbau-Zentrum. Heute finden Sie aus dieser Zeit noch Stollen und Gänge, die als Schaubergwerke Einblick in die Welt der einstigen Bergmänner geben, sowie Mineralienmuseen und montanarchäologische Spuren im Gelände. Unsere Aufgabe ist es diese Vielfalt an „GEO“ den Besuchern zu vermitteln und es nachhaltig zu bewahren.