Maximiliansgrotte


Die Maximiliansgrotte lag am Abhang vom Buchberg nach Bischofshofen und zählte zu den Kleinhöhlen. Sie war bis zu 17 Meter breit, 8 Meter tief und ca. 2 Meter hoch und befand sich in einer sogenannten „Talrandverkittung“ auf etwa 650 m SH. Erstmals beschrieben wurde die Höhle 1926 von Walter von Czoernig. Er erwähnt zum damaligen Zeitpunkt einige Rastbänke welche sich angeblich in der Höhle befunden hätten. Heute ist von der Höhle nichts mehr übrig. Derartige Halbhöhlen sind in verkitteten Terrassenschottern weit verbreitet.

Je tiefer die Auskolkungen sind, desto größer ist die Gefahr, dass die Halbhöhlen verstürzen. Neben dem Erzweg befinden sich mehrere kleine Halbhöhlen und erinnern an die Maximiliansgrotte.

Durch die von den Bächen aus dem Tauernbereich antransportierten Schotter sickerten kalkhaltige Wässer. Durch den Kalküberschuss im Sickerwasser wurden die einzelnen Komponenten quasi verkittet (zementiert).

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Was ist Biodiversität?

Von allen Planeten in unserem Sonnensystem gibt es nur auf unserer Erde Lebewesen – und zwar viele verschiedene Arten! Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen schätzen, dass unser Planet mehr als 8 Millionen Pflanzen- und Tierarten beherbergt, aber nur 1 Million sind bisher entdeckt worden! Biodiversität oder biologische Vielfalt bezieht sich auf jedes Lebewesen auf der Erde. Dazu gehören die einzelligen Bakterien in unseren Böden, die Pilze, Bäume und Blumen, die in unseren Gärten und Wäldern wachsen und die Tiere, die in den Ozeanen und an Land leben. Natürlich sind auch wir Menschen ein Teil der biologischen Vielfalt der Erde!

Dieser Reichtum an Lebensformen trägt dazu bei, dass unser Planet ein lebenswerter Ort ist. Stell dir vor, es gäbe nur eine einzige Art von Lebewesen auf der Erde! Wie würde sie essen, atmen und leben? Die Organismen – auch wir Menschen – sind voneinander abhängig. Die biologische Vielfalt versorgt uns mit Nahrung, produziert den Sauerstoff, den wir atmen, reinigt unser Wasser und trägt dazu bei, unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zu erhalten! Ohne biologische Vielfalt gäbe es das Leben, wie wir es kennen, nicht!

Was ist Biodiversität?

Von allen Planeten in unserem Sonnensystem ist nur die Erde in der Lage, Leben zu beherbergen: von den Bakterien in unseren Böden über die Pilze, Bäume und Blumen, die in unseren Gärten und Wäldern wachsen, bis hin zu den Tieren, die in den Ozeanen und an Land leben.

Diese bemerkenswerte Vielfalt an Lebensformen auf der Erde wird als Biodiversität oder biologische Vielfalt bezeichnet. Die biologische Vielfalt kann als die Anzahl der Arten, die in einem bestimmten Lebensraum leben, sowie als die Arten von Ökosystemen an einem bestimmten Ort beschrieben werden. Eine Art setzt sich aus Individuen zusammen, die bestimmte Merkmale gemeinsam haben und sich untereinander fortpflanzen können. Ein Ökosystem hingegen besteht aus Organismen, die miteinander und mit den nicht lebenden Dingen in ihrer Umgebung interagieren.

Die Erde enthält verschiedene Arten von Lebensräumen und Ökosystemen wie Wälder, Korallenriffe und Grasland. Da die Ozeane und das Land jedoch so groß sind, kennt niemand die genaue Anzahl der derzeit existierenden Arten. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen schätzen, dass es mehr als 8 Millionen Tier- und Pflanzenarten gibt, aber nur 1 Million ist bisher beschrieben worden! In dieser Zahl ist die Vielfalt der Pilze und Bakterien noch nicht einmal enthalten!

Dieser Reichtum an Lebensformen trägt dazu bei, dass die Erde ein lebenswerter Ort ist. Die Organismen – einschließlich uns Menschen – interagieren miteinander, also beeinflussen sich gegenseitig und sind aufeinander angewiesen. Tatsächlich spielt jeder Organismus eine Rolle in diesem komplexen Netz des Lebens. Für uns Menschen liefert die biologische Vielfalt Nahrung, Rohstoffe, Sauerstoff und sauberes Wasser – neben vielen anderen Ressourcen. Viele biologische und natürliche Prozesse tragen zur Gefahrenabwehr bei, bekämpfen Krankheiten und erhalten unsere allgemeine Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Ohne biologische Vielfalt gibt es kein Leben, wie wir es kennen!

Was ist Biodiversität?

Von allen Planeten in unserem Sonnensystem ist nur die Erde in der Lage, Leben zu beherbergen: Pflanzen, Tiere und sogar einzellige Organismen, wie Bakterien. Diese bemerkenswerte Vielfalt an Lebensformen auf der Erde ist als Biodiversität oder biologische Vielfalt bekannt.

Die biologische Vielfalt kann auf drei miteinander verbundenen Ebenen erforscht werden, die die Komplexität des Lebens und die Verbindungen zwischen den Organismen widerspiegeln.

Die genetische Vielfalt ist die Vielfalt der Gene innerhalb einer einzigen Art. Eine Art wird durch Individuen definiert, die sich genetisch so ähnlich sind, dass sie sich miteinander fortpflanzen können. Dennoch kann jedes Mitglied leichte Unterschiede in der genetischen Ausstattung aufweisen. Das ist der Grund, warum keine zwei Menschen genau gleich sind und warum es verschiedene Populationen gibt! Diese kleinen Unterschiede in der genetischen Zusammensetzung sind äußerst wichtig, um zu bestimmen, ob sich ein Individuum an Veränderungen in seiner Umwelt anpassen und überleben kann oder nicht.

Unter Artenvielfalt versteht man die Vielfalt der Arten in einem Gebiet oder einem bestimmten Lebensraum, während die Vielfalt der Ökosysteme die Vielfalt der Lebensräume und Lebensgemeinschaften umfasst. Jeder Organismus spielt in seinem jeweiligen Ökosystem eine Rolle, daher umfasst die biologische Vielfalt auch die Wechselwirkungen der Organismen untereinander und mit ihrer Umwelt. Einige der komplexesten Ökosysteme finden sich in Korallenriffen und tropischen Regenwäldern. Obwohl sie weniger als 10 % der Erdoberfläche bedecken, weisen sie die größte Artenvielfalt der Welt auf. Korallenriffe beherbergen etwa 25 % der rund 240 000 bekannten Meeresarten, während Regenwälder die Hälfte aller bekannten lebenden Pflanzen- und Tierarten an Land beherbergen. Allein ein einziger Hektar Regenwald kann 42 000 Insektenarten und 300 Baumarten beherbergen!

Andere Lebensräume wie Wüsten und arktische Regionen weisen eine geringere Artenvielfalt auf, sind aber ebenso wichtig. Die Arten, die sie beherbergen, sind alle ökologisch wichtig und viele von ihnen sind nur in diesen Regionen beheimatet.

Dieser Reichtum an Leben macht die Erde nicht nur einzigartig unter den Planeten – er macht sie auch zu einem lebenswerten Ort. Die Organismen interagieren, beeinflussen sich gegenseitig und sind voneinander abhängig. Die biologische Vielfalt und die Ökosysteme bieten uns eine Vielzahl von Diensten, wie Bestäubung, Wasserreinigung, Zersetzung und Nährstoffkreislauf sowie Klimaregulierung – all dies trägt zur Erhaltung verschiedener Aspekte unseres Lebens bei, von unseren Grundbedürfnissen über unsere Gesundheit und Sicherheit bis hin zu kulturellen Bedürfnissen. Über den praktischen Nutzen für den Menschen hinaus hat die biologische Vielfalt natürlich auch einen eigenen Wert: Jeder Organismus hat das Recht, zu entstehen und zu leben! Ohne die biologische Vielfalt gäbe es das Leben, wie wir es kennen, nicht!

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