Maximilianbrunnen


Der Maximilianbrunnen war ursprünglich im Stegfeld unterhalb der Abhänge des Buchberges mit dem Schild „Maximilianbrunnen“ versehen aufgestellt. Das Wasser galt als Heilwasser. Später diente der Maximilianbrunnen im ehemaligen Schwimmbad im Stegfeld als Waschbecken. Der Brunnen wurde aus einem Zentralgneisfindling gehauen. Derartige Findlinge sind südlich am Tennengebirge sowie unterhalb des Hochkönig und der Mandlwand in Höhen von etwa 1400 bis 1700 m Seehöhe zu finden.

Sie stammen aus den Zentralgneisen der Hohen Tauern (z.B. Sonnblickkern) und wurden von den eiszeitlichen Gletschern antransportiert. Beim Abschmelzen der Gletscher sind diese Gneisblöcke liegen geblieben. Ein derartiger Zentralgneisblock ist auch am Ausgang des Fischergraben an der nördlichen Flanke auf etwa 600 m Seehöhe zu finden. Aus einem derartigen Block wurde der Maximilianbrunnen herausgearbeitet.

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