Mariahilfstollen


Der erste Stollen der modernen Bergbaugeschichte von Mühlbach am Hochkönig wurde vom Bergbaupionier, Hutmann Josef Zötl 1829 an dieser Stelle angeschlagen. Ganze 12 Jahre mussten die Bergmänner durchhalten ehe sie einen mächtigen Erzgang anfuhren und der Bergbau am Mitterberg zu einem großen Unternehmen werden konnte.

Die Geschichte vom „Verlorenen Brotlaib“ erzählt die Wiederentdeckung des Mitterberger Kupferreviers im 19. Jahrhundert: Ein Bauer hatte bei seiner Heimfahrt mit dem Ochsenkarren vom Markt in Werfen genau hier am Rand des „Rossbaches“, zwei Brotlaibe verloren und seinen Schwiegersohn Thomas Plenk auf die Suche danach geschickt. Dieser fand die Brotlaibe und sah im Bach vermeintlich „Gold“ glitzern. Später sollte sich herausstellen, dass es sich um Kupfer handelt.

Das war der Startschuss für eine außerordentliche Bergbaugeschichte, welche die ganze Region über annähernd 150 Jahre prägte. Mühlbach war bis zur endgültigen Schließung des Bergbaus 1977 der größte Kupferbergbau Mitteleuropas.

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